Sex nach einer Geburt – Interview auf SR3

Obwohl Kinder durch Sex entstehen, machen sie genau diesen manchmal schwierig. Die meisten Paare landen nach einer Geburt erst mal in einer verkehrsberuhigten Zone. Besonders nach dem ersten Kind.Die Gründe dafür sind vielfältig.
Da sind zunächst einmal die ganz normalen körperlichen Veränderungen nach der Geburt, manchmal aber auch Verletzungen in der Scheide und an der Vulva, die dem erotischen Genuss im Wege stehen.
Langfristig entscheidender ist allerdings die komplette Umstellung des Lebensrhythmus. Das meint nicht nur die Anstrengungen, die ein Säugling bzw. Kleinkind so mit sich bringt, sondern die Veränderungen der Prioritäten des Alltags. Der Nachwuchs steht jetzt erst mal im Mittelpunkt. Was ja auch richtig ist – aber eben nur eine Zeit lang.
Zu jeder Lebensphase gehört auch eine entsprechende Erotik, und die Erotik einer Kleinfamilie sieht anders aus als die eines kinderlosen Paares. Ständige Vergleiche mit „früher“ führen da eher zu Frust.
Jetzt gilt es , die guten Gelegenheiten zu nutzen und meistens kommt man nicht drum herum, diese zu planen. Denn die Lust kommt nicht von alleine zurück.
Begehren ist nicht (nur) die Voraussetzung für Sex, sondern vielmehr die Konsequenz von erotischen Dingen die man tut. Begehren ist also kein Zustand, der ist – oder nicht – sondern etwas, das mann – und frau – aktiv herstellt.

Der Link zur Sendung: SR 3 – Die schönste Nebensache der Welt

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